Doppelkonzert: Janda + Grim

7. Apr 2017, 21:00 - 23:30 Uhr

Hey liebe Leute,

am 07.04. gibts wieder ein feines Doppelkonzert Die Geschichtenerzählerin „Janda“ und die Beat Jazz Band „Grim“. Zwei wirklich oberheiße Bands!!!

 

JANDA:

THE OTHER YOU.
Anderssein, andersmachen, immer und immer wieder. Jandas Debütalbum könnte keinen passenderen Titel tragen.
Denn Janda ist anders. Anders als die anderen, logisch, aber auch anders als die Janda von neulich: die Literaturstudentin, die Mediengestalterin, die Reisende. »Musikerin
werden war zu naheliegend«, sagt sie, schließlich haben die Eltern das schon gemacht.
Darum lieber Umwege, Neuanfänge, immer wieder Veränderung. Diese Beweglichkeit, das Unbeständige – es steckt tief in THE OTHER YOU. Wer es einfach mag, siedelt das Album irgendwo zwischen Pop und Jazz an, übersieht
dann aber tausend bunte Souvenirs der Reise hierher: den Blues von Mama und Papa. Den Soul alter Flohmarkt-Platten. Verquere Rhythmen ferner Orte.

THE OTHER YOU ist ein emotionales Wechselbad, denn Jandas wandelbare Stimme macht ihr Innerstes erlebbar: Es geht um Glücksmomente und Liebeskummer, ums Verlassenwerden und Wiederfinden. Gitarre, Schlagzeug, Gesang und Synthies können in tiefer Melancholie miteinander verschmelzen, nur um im nächsten Moment geradezu unanständig laut zu werden. Der Titeltrack wird angetrieben von verzerrten Gitarrenriffs, die Chöre in Julia wabern von schön bis schaurig. Und selbst in Oh Love, wo der reine Schöngeist beinahe zu gewinnen scheint, sind Takt- und Harmoniewechsel der „Sand im Getriebe.“.
Janda ist Geschichtenerzählerin. Aber nicht nur ihre eigenen, auch die Geschichten anderer hinterlassen Spuren. Immer wieder widmet sie sich Songs der Menschen, die sie musikalisch am stärksten geprägt haben: Nirvana zum Beispiel, oder den Beatles. »Diese Stücke kommen zu mir«, erzählt Janda. Jeff Buckleys Grace etwa, begegnete ihr
unter Kopfhörern, wurde erst Ohrwurm, dann plötzlich eine Idee. Dabei geht es immer um ihr eigenes Statement. Janda spielt nicht nach, sie antwortet. Und manchmal antwortet sie sogar sich selbst. Das fließende When You’re Holding Me eröffnet und beschließt Jandas Album in zwei völlig unterschiedlichen Versionen. Es sind die Gegensätze zweier Gesichter. THE OTHER YOU.

GRIM:

Hier hören wir Berliner aus Überzeugung.
Felix-Otto Jacobi, Eren Solak und Jan Bartholdt
entwickeln ihren Sound in der Hauptstadt.

Mutig, präzise und scharf formuliert ihr Spiel eine Haltung,
ein Lebensgefühl, das so wohl nur hier entstehen kann.

Intellekt trifft verdreckt,
der Bauch ist Hiphop
die Poesie der Kopf.
Aber Jazz?

GRIM kochen Provinz und Metropole, Ostblock, Türkei, Iran und amerikanisches Großstadtghetto auf und schütten das Destillat in die Welt hinaus. Schillernde Melodien entstehen da, reflektieren mal Hiphop mal Neoklassik und immer großes Kino. Handgemacht. Denn die Musiker sind ein Beispiel der neuen Riege Künstler, die ihren Ausdruck nicht auf ein Instrument beschränken.

Die GRIMs malen, fotografieren, schneiden Filme, komponieren und produzieren an ihrem Gesamtkunstwerk. Das ist lebendig,
das ist unmittelbar – GRIM.


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